dummy
 

Geeignet für: alle Mensch-Hund-Teams egal ob der Hund einer speziellen Rasse angehört oder ein Mischling ist, ein gewisser Grundgehorsam sollte vorhanden sein.

• Grundlagen
Entwickelt wurde das Dummytraining in England. Jäger versuchten, ihre Hunde auch außerhalb der Jagd-Saison zu trainieren, ohne dabei lebendes oder auch totes Wild nutzen zu müssen. Mittlerweile hat sich aus dieser Jagdersatz-Beschäftigung ein Hundesport entwickelt, der es ermöglicht, Jagdhunde rassegerecht auszulasten. Aber auch andere Hunderassen und Mischlinge können sich für diesen Sport begeistern.
Das Dummy-Training verbessert die Zusammenarbeit zwischen Hund und Halter. Wechselnde Gelände und sehr unterschiedliche Apportieraufgaben machen es zu einer anspruchsvollen und interessanten Arbeit für den Hund, die ihn körperlich und geistig fordert.
Die Dummyarbeit baut auf drei Grundpfeilern auf: dem Markieren, der Freiverlorensuche und dem Einweisen

• Markieren
Ein Hund, der nach dem Schuss eingesetzt wird, um das Wild zu holen, muss das Jagdgeschehen aufmerksam verfolgen, während er ruhig neben seinem Führer wartet. Wird Vogelwild geschossen, muss er selbständig dessen Flugbahn beobachten und sich die Fallstellen mit ihrer Richtung und Distanz merken (markieren) - auch wenn diese verdeckt z.B. hinter Büschen liegen.
Diese Anforderungen an einen Apportierhund werden beim Markieren trainiert - nur, dass statt echtem Wild eben von Helfern geworfene Dummies eingesetzt werden. Distanz, Geländeübergänge (z.B. auch in oder über Seen und Flüsse), Windverhältnisse und die Sichtbarkeit der Fallstellen können dabei die Schwierigkeit der Aufgaben beeinflussen.

• Freiverloren-Suche
Bei der Suche hat der Hund vorher keine Fallstelle markieren können. Auch der Hundeführer weiß nicht genau, wo das Wild bzw. die Dummies liegen. Deswegen wird der Hund in ein bestimmtes Suchengebiet geschickt in dem er durch selbständiges Suchen die Dummies finden und bringen soll.

• Einweisen
Wenn nur der Hundeführer die Fallstelle des Wildes bzw. Dummies sehen konnte, muss er den Hund dorthin einweisen - sprich: ihn dorthin schicken und dann in unmittelbarer Nähe auf ein Kommando hin suchen lassen.
Beim Einweisen lenkt der Hundeführer den Hund mit Hilfe von Stimme, Pfeife und Handzeichen. Anders als bei der Freiverloren-Suche soll der Hund nicht größere Geländeflächen absuchen. Er soll gerade Linien und rechte Winkel laufen, damit der Hundeführer ihn auf direktem Weg schicken kann. Der Hund sollte bei diesem Arbeitsfeld exakt auf die Richtungsangaben und Hilfen reagieren. In dem Moment, in dem er im Zielgebiet angekommen ist, soll er auf ein Kommando hin in einem sehr engen Bereich suchen.
Sinn und Zweck dieser Arbeitsweise ist es, möglichst schnell in den Besitz des Wildes bzw. Dummies zu kommen, dabei die Kräfte des Hundes zu schonen und so wenig Gelände wie nötig zu nutzen, um dort kein anderes Wild aufzuschrecken. Das Einweisen gilt als Königsaufgabe der Dummyarbeit und setzt sich aus vielen kleinen Mosaik-Steinchen bzw. Teilaufgaben zusammen: das Voranschicken, Rechts- und Linksschicken, das Zurückschicken, Zurückkommen und das Stoppen des Hundes. Gutes Einweisen setzt großes Vertrauen des Hundes zu seinem Führer voraus sowie die Bereitschaft, mit ihm zusammenzuarbeiten.

©Text Dummysport: Siv-Brit Kühl, http://www.vizslaholic.de

   

 

 
Für unser Training stehen
uns unterschiedliche Gelände im
Landkreis Lüneburg zur Verfügung.

Wir danken allen die uns auf der Suche nach
passendem Gelände unterstützt haben.

Im Spätherbst jeden Jahres gibt es immer unseren sehr beliebten MIKAdo Trainingsworkingtest.
Zusätzlich organisieren wir 2x im Jahr eine BHV Dummyprüfung für unsere Kunden. BHV-Dummyprüfungen sind offen für alle Teams, egal ob Rassehund oder Mischling.